
freigelegt - für mich ist das das beste album von sigur ros, von denen es andererseits nur beste alben gibt. ich kann es auch nicht erklären, insofern ist dieser versuch einer rezi eigentlich unsinnig. diese musik hat ohne umwege über hirn oder bauch oder sonstwas bei mir direkt ins herz getroffen.die melodien sind karg und gleichzeitig schwelgerisch, die musik klingt, als hätte es sie schon ewig gegeben, irgendwo im isländischen nebel, und die band hätte sie nur freigelegt.ein hinreißendes, ganz, ganz wichtiges stück kunst ist das.
Kopfhörer aufsetzen und abheben.... - Ein geniales Meisterwerk durch und durch,gerade der letzte Titel ist die wohl geilste und endloseste Steigerung die man jeh gehört hat,die auch genau in der Extase endet die man sich dabei erhofft.Es hält einem beim zweiten mal hören kaum noch im Sessel vor lauter Vorfreude.Eine akustische Reise für alle mit der Fähigkeit in Musik richtig einzutachen.Man sollte das Album generel mit Kopfhörer hören oder ordentlich aufdrehen.Alle die hier nur 1-3 Sterne verteilen sollten dazu noch einen rauchen...diese Musik erschließt sich nicht jedem...und das ist wohl auch gut so...
Gewaltig - Auf eine Empfehlung hin habe ich mir die Platte gekauft, obwohl ich noch nie von dieser Band gehört hatte und daher keine Ahnung hatte, was mich erwarten würde. Beim Anhören fiel mir nur ein einziges Wort ein: GEWALTIG. Musik, die die Seele berührt - mit Worten kaum zu beschreiben. Beruhigend - und zugleich aufwühlend. Sanft - und doch ungeheuer stark und lebendig wie Island selbst. Zum Lachen, zum Weinen, zum Träumen.Für alle, die auf der Suche nach etwas Besonderem fernab vom Mainstream sind, wird diese Scheibe garantiert zu einem Schatz in ihrer Sammlung.
Was für eine verrückte Idee - Was für eine verrückte Idee, eine CD ( ) zu nennen, den Titeln keine Namen zu geben und noch dazu in einer Phantasiesprache zu singen. Auf so etwas können auch nur Isländer kommen. Wahrscheinlich liegt es an den wenigen Sonnentagen da oben. Da verzieht man sich halt in den Wald und denkt sich so etwas aus. Das Booklet gibt ebenfalls keine weiteren Informationen, außer einem Rorschach-Klecks und Bildern von wildwachsenden Gräsern: Krank das Ganze. Die Musik an sich ist genauso mysteriös gehalten, stimmtechnisch erinnert sie an Thom Yorke von Radiohead. Welche Instrumente benutzt worden sind kann man auch nur erahnen, vielleicht ist sogar ein Streichquintett involviert. Man kann aber sagen, dass sogar die Drums und das Piano sehr verhalten gespielt wird, fast so als wenn die Musiker Angst hätten ihren Instrumenten weh zu tun. Der vierte Song könnte auch in einer Höhle aufgenommen worden sein, wobei immer wieder ein einzelnes Wort wiederholt wird. Der fünfte Song ist ein reines Instrumentalstück. Trotz der fast dreizehn Minuten wirkt der siebte Song nicht langatmig. Auch die Übergänge sind sehr homogen gehalten, da man den Wechsel zwischen dem zweiten und dritten Song kaum bemerkt, vor dem fünften Song aber ist eine ca. dreißigsekündige Stille eingearbeitet. Der letzte Song ist der dynamischste von allen, da hier die Drums sehr in den Vordergrund treten. Insgesamt erinnert mich die ganze Platte an die Schriften von J.R.R. Tolkien, vielleicht sogar speziell an Das Silmarillion, da dieses genauso mystisch daherkommt. Diese Platte besitzt den berühmten Spezialfaktor um in meiner CD-Sammlung bleiben zu dürfen.
Rockmusik für Fortgeschrittene - Dieses Album ist sicherlich nicht so spektakulär wie das Debut der isländischen Feingeister, aber auf seine Art die konsequente Fortführung des eingeschlagenen Weges.Sphärische und fast meditativ gehaltene Melodien und ein immer leicht mit Melancholie durchtränkter Falsettgesang, heben die Musik weit aus dem normierten Einheitssound unserer Tage heraus.Die Songs sind definitiv keine Gassenhauer, entfalten aber dafür mit jedem mal anhören neue und reizvolle Facetten.